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Wetter Portugal
Vila Real - Am Montag gibt es wolkenloses Wetter.

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Strömung Portugal

Azoren 

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Madeira 

Madeira

Auf Centro Meteo Portugal finden Sie aktuelle Wetterdaten, lokale Wettervorhersagen und viele nützliche Informationen rund um das Thema Wetter. Dank unserer top aktuellen Unwetterwarnungen gibt es keine bösen Überraschungen mehr.

Höchste Temperaturen

1.Flores/Azoren25,2 °C
2.Funchal/Madeira25,1 °C
3.Lajes/Azoren25,0 °C
4.Faro Aeroporto24,8 °C
5.Santa Maria/Azoren24,5 °C

Tiefste Temperaturen

1.Bragança3,2 °C
2.Penhas Douradas6,1 °C
3.Ovar6,6 °C
4.Viana do Castelo7,5 °C
5.Monte Real7,6 °C

Sonnenscheindauer

1.Montijo10,4 h
2.Coimbra/Cernache9,7 h
3.Sines9,7 h
4.Beja Aeroporto9,6 h
5.Monte Real9,5 h

Am meisten Niederschlag

1.Angra/Azoren0,0 l/m²
2.Beja0,0 l/m²
3.Beja Aeroporto0,0 l/m²
4.Bragança0,0 l/m²
5.Castelo Branco0,0 l/m²

Das Klima in Portugal

Portugal liegt im äußersten Westen der Iberischen Halbinsel zwischen 40 und 42 Grad nördlicher Breite sowie zwischen 6 und 10 Grad westlicher Länge. Das Land wird im Norden und Osten durch Spanien, im Westen und Süden durch den Atlantischen Ozean begrenzt. Die Meeresnähe stellt einen der wichtigsten Einflussfaktoren für das großräumige Klima in Portugal dar. Kleinräumige Abweichungen ergeben sich vor allem durch die Topographie und die Nord-Süd-Ausrichtung des Landes.

Da Wasser gegenüber Erwärmung und Abkühlung träger reagiert als Luft, hat der Atlantische Ozean eine ausgleichende Wirkung auf die Temperaturen an Land.  Bereits auf kleinem Raum ergeben sich in Portugal somit erkennbare Unterschiede im Temperaturregime. Die Winter sind an den Küsten deutlich milder. So liegen im Januar, dem kältesten Monat, die durchschnittlichen Tiefsttemperaturen in Lissabon bei 8 Grad, in Castelo Branco bei 4 Grad. Tagsüber steigen die Temperaturen im Mittel auf 8 (Bragança) bis 16 Grad (Faro). Im Sommer ist das Gegenteil der Fall – das Meerwasser hat einen kühlenden Effekt auf die Küstenregionen. An einem durchschnittlichen Julitag werden in Viana do Castelo auf Meeresniveau 26 Grad erreicht,  in  Bragança auf 700 Meter Seehöhe hingegen 28 Grad. In Beja, im Süden Portugals, wird es im Schnitt sogar 32 Grad heiß!

Am meisten Niederschlag fällt in Portugal während der Herbst- und Wintermonate. Im Sommer ist es hingegen äußerst trocken. In Faro liegen die Regenmengen von Juli bis August bei gerade einmal 2 Prozent des Jahresdurchschnitts von rund 500 Litern pro Quadratmeter! Betrachtet man die räumliche Verteilung des Niederschlags, lässt sich feststellen, dass es im Norden des Landes deutlich feuchter ist als im Süden. Während atlantische Frontensysteme den Norden der Iberischen Halbinsel streifen, geht der Süden häufig leer aus. So kommt Porto im Schnitt auf 1250 Liter pro Jahr und Quadratmeter, im 300 Kilometer südlicher liegenden Lissabon sind es nur 720 Liter. Die Gebirgsmassive im Norden und in der Mitte Portugals, wie die Serra do Marão oder die Serra da Estrela stellen eine Wetterscheide dar und bewirken ein West-Ost-Gefälle der Niederschlagsmengen. So bekommt das im Hinterland liegende Bragança mit 785 Litern pro Quadratmeter nur etwa halb so viel Niederschlag wie die Küstenstadt Viana do Castelo.

Auch Madeira verfügt durch die Lage im Atlantik über gemäßigtes Klima. Der durchschnittlich kälteste Monat ist der Februar mit mittleren Tiefst- und Höchsttemperaturen von 13 beziehungsweise 19 Grad. Mit mittleren Höchstwerten von knapp 26 Grad ist es im September am wärmsten.  Im Schnitt fallen hier 596 Liter Regen pro Quadratmeter, davon nur etwa 12 Liter in den Sommermonaten.

Die Inselgruppe der Azoren liegt etwas weiter nordwestlich, lässt sich aber von den Temperaturen her mit Madeira vergleichen. Im Februar sinken hier die Temperaturen im Schnitt auf 11 Grad und steigen auf rund 16 Grad. Der wärmste Monat ist der August mit durchschnittlich 25 Grad. Beim Niederschlag gibt es jedoch deutliche Unterschiede: Auf Flores, der westlichsten Insel, fallen durchschnittlich 1642 Liter Regen pro Quadratmeter und Jahr, auf der im Osten gelegenen Insel São Miguel sind es 967 Liter pro Quadratmeter.  Etwa zwei Drittel davon entfällt auf die Herbst- und Wintermonate.